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PFISTER TREUHAND AG 

Sehr geehrte Damen und Herren

Willkommen zu unserem Newsletter! In dieser Ausgabe erfahren Sie unter anderem mehr über die Nutzung von künstlicher Intelligenz im Arbeitsalltag, über die Frist für die Nebenkostenabrechnung und das Vermächtnis im Testament sowie zum Abzug des Warendrittels.
 
Zudem freuen wir uns, Ihnen unsere neue Mitarbeiterin vorzustellen.

Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre.

Ihr Pfister Treuhand Team
ChatGPT– Nutzung von künstlicher Intelligenz im Unternehmen


Die Nutzung von ChartGPT kann den Arbeitsalltag erleichtern und bietet für Unternehmen viel Potential. Wichtig ist aber, dass sich die Mitarbeitenden den Risiken bewusst sind. Was ist dabei aus rechtlicher Sicht zu beachten?

Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse: alles, was in ChatGPT eingegeben wird, geht in die Datenbank der künstlichen Intelligenz ein. Dies bedeutet, dass ChatGPT die Informationen auch für Abfragen von Wettbewerbern nutzt. 

Urheberrecht: die künstliche Intelligenz nutzt Texte von anderen. Es kann also sein, dass bei der Wiederverwendung von Texten Urheberrechte verletzt werden. 

AGBs von ChatGPT: für die gewerbliche Nutzung ist unter Umständen der Kauf einer Lizenz nötig.

Unternehmensberatung
Frist für die Nebenkostenabrechnung 


Ein Mieter hat das Recht, jedes Jahr eine Nebenkostenabrechnung zu erhalten. Ist die Frist für die Abrechnung nicht im Mietvertrag geregelt, muss sie innerhalb von sechs Monaten zugestellt werden. Andernfalls kann sie der Mieter bei der Schlichtungsbehörde einfordern.

Treuhand
Ein Vermächtnis berechtigt nicht zur Teilnahme an der Erbteilung


Mit einem Vermächtnis im Testament und/oder Erbvertrag können einzelne Gegenstände oder Werte anderen Personen oder auch Stiftungen und Vereinen hinterlassen werden.

Wer ein Vermächtnis zugesprochen bekommen hat, nimmt nicht an der Erbteilung teil. Die Erben stehen in der Pflicht, das eingeräumte Vermächtnis zu erfüllen und den Gegenstand zu übergeben oder den Betrag zu überweisen. Da die Erben den Zeitpunkt der Herausgabe des Legats bestimmen können, kommt es öfters zu Streitereien. Spätestens mit Abschluss des Erbgangs und Übergang der Erbschaft an die Erben muss das Legat erfüllt werden.

Stirbt der Vermächtnisnehmer vor dem Erblasser, so erlischt das Vermächtnis. Es wird dann so verfahren, als habe es nie ein Vermächtnis gegeben.

Privatkunden
Warendrittel- nicht immer zulässig


Ein Unternehmen aktivierte ihre im Dezember 2019 an Kunden erbrachten, aber erst im Januar 2020 fakturierten Leistungen, auf dem Konto "Angefangene Arbeiten" zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Abzug des Warendrittels.

Die Steuerbehörde akzeptierte dies nicht und verlangte, dass die Leistung als aktive Rechnungsabgrenzung zum vollständigen Netto-Verkaufspreis verbucht werden sollen. Das Bundesgericht gab der Steuerbehörde recht, da es sich um Lieferungen von Standardmaterial und Transportleistungen handelte, die sofort hätten abgerechnet werden können und damit am Bilanzstichtag als erbracht und die Gegenleistung als geschuldet zu betrachten sind. (Quelle: BGE 2C_632/2022 vom 13.9.22)

Steuerberatung
Raphaela Koglin


Raphaela Koglin arbeitet seit 2022 bei Pfister Treuhand AG. Während und nach ihrem Handelsschulabschluss war sie vorwiegend in der Kreditorenbuchhaltung tätig. Zurzeit ist sie in Ausbildung zur Sachbearbeiterin Rechnungswesen Edupool .

Mehr Informationen zu Raphaela Koglin finden Sie hier.


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